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über Audio-PCs

über Audio-PCs


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Audio-PCs von Diawo

Perfekt für das Recording, Mischen und Mastern von Musik.

Um mit einem PC Musik zu verarbeiten und aufzunehmen, benötigt man ein sehr stabil arbeitenden Computer. Der PC muss deshalb mit einem zuverlässigen Mainboard, mit ausgereiften Chipsätzen und einem sicher eingerichteten Betriebssystem ausgestattet sein. Nichts ist für einen Produzenten schlimmer, als ein PC der mitten in einer wichtigen Aufnahme oder bei der Bearbeitung eines umfangreichen Projektes abstürzt. Die Wahl des richtigen Mainboards, ist daher sehr wichtig für die Qualität eines guten Audio-PCs. Die Qualität der Hardware ist auch wichtiger, als die in Foren oft heiß diskutierten „Audio-Optimierungen“, die oft gar keinen Nutzen haben, oder "im schlimmsten Fall" ein System sogar beeinträchtigen können.


Festplatte und SSD

Für Aufnahmen in Echtzeit, muss der PC über eine schnelle Festplatte mit 7200rpm und mindestens 16MB Cache verfügen. Noch besser ist es, eine moderne SSD (Solid State Drive) zu verwenden. Eine der beliebtesten Varianten ist ein Mischsystem aus SSD und HDD (Festplatte). Hier wird eine SSD mit 120GB bis 250GB für das Betriebssystem verwendet und für Daten, Projekte und große Libarys eine klassische HDD mit 1000 bis 2000GB. Bei Bedarf, können natürlich auch noch größere SSDs oder Festplatten eingesetzt werden.



Silent Ausstattung

Ein Audio-PC muss sehr leise sein. Das ist vor allem dann wichtig, wenn der PC im selben Raum steht in dem auch aufgenommen wird. Durch die Lärmoptimierung, werden störende Geräusche während des Mischen und Masterns zu vermieden. Eine konsequente Silent Ausstattung ist daher Pflicht. Der PC sollte also mindestens über eine Gehäuse-Dämmung und passive Hardware verfügen. Noch besser ist es, zusätzlich einen professionellen Silent-CPU-Kühler in den PC einbauen zu lassen. Durch einen solchen Kühler (wie z.B. der Dark Rock Pro von BeQuiet!), bleibt ein PC auch unter Hochlast leise und dreht nicht auf selbst wenn das System stark belastet wird.


Firewire und weitere exterene Hardware

Um externe Hardware wie ein Firewire-Interface oder einen Firewire-Mischpult anzuschließen, benötigt der PC eine hochwertige Firewirekarte. Dies ist nicht der Fall, wenn Sie ein USB 2.0 oder 3.0 Interface verwenden. Bei der Wahl der richtigen Firewire-Karte ist einiges zu beachten, um mit Windows7 (oder auch 8) und einem modernen 64bit Sequenzer zu arbeiten, muss die Firewire zwingen volles 64bit unterstützen. Hier müssen Sie sehr vorsichtig sein, denn viele Firewirekarten bieten keine echtes 64bit, die Hersteller geben die Karten aber oft als voll 64bit tauglich aus. Für Top-Qualität setzen Profis auf Firewire-Chipsätze von Texas Instruments. Chipsätze von anderen Herstellern (z.B. Via) machen oft Probleme und sind nicht sehr praxistauglich. Einige Interfaces sind auch schon für USB 2.0 und USB 3.0 erhältlich. Es ist daher von Vorteil, wenn der PC auch diese Anschlüsse bietet. Eine passende Firewirekarte finden Sie bei unseren Upgradeoptionen.



Interne Soundkarte

Auf eine interne Soundkarte kann verzichtet werden, Profis schalten sogar vorhandene Onboard-Chipsätze ab. Es werden zum Aufnehmen und Abspielen fast ausschließlich externe Soundkarten verwendet. Da bei externen Geräten die Qualität und Anschlussmöglichkeiten um ein vielfaches besser sind. Teilweise kommen auch Interface zum Einsatz, die an eine interne Schnittstelle via einer speziellen PCIe Karte angeschlossen werden. Hier muss jeder für sich die richtige Lösung finden.



Grafikkarte

Auch bei der Wahl der Grafikkarte gilt es, auf unnötigen Schnickschnack zu verzichten, am besten eignet sich eine passive und daher leise Grafikkarte. Hohe Werte und Frameraten, sind im Audio-Bereich nicht von Vorteil und komplett unnötig. Einziges durchaus nützliches Feature ist es, wenn die Karte die Möglichkeit bietet, zwei Monitore anzuschließen. Dies erleichtert die Arbeit mit einem Sequenzer wie Cubase, Samplitude und Co.


Die CPU (der Prozessor)

Die CPU ist das Herzstück jedes PCs, es ist daher wichtig, dass diese zuverlässig arbeitet. Hier gilt, es muss nicht immer die größte CPU sein. Ordentliches Recording ist auch schon ab einem Intel i3 möglich. Natürlich nur, wenn man nicht mit 50 Spuren und massenhaft VST-Plugins arbeitet. Richtig interessant wird es ab einem Intel-i5, noch besser der Intel-i7. Hier kommt es viel auf den Umfang der Projekte an, die realisiert werden sollen. Beim Arbeitsspeicher ist dies ähnlich, für 64bit Sequenzer sind 8GB empfehlenswert. Wer jedoch viele und große Plugins verwendet, sollte auf bis zu 16GB gehen.

Der Einsatz von „k“ Prozessoren wie dem i7-2600k kann übrigens ein großer Nachteil sein, Einige Software-Sequenzer funktionieren mit dieser CPU nur sehr instabil, es kann zu Abstürzen und Bluescreens kommen. Von einem K-Prozessor ist daher derzeit dringend abzuraten, es sollte die nicht übertaktete Variante verwendet werden. Diese bietet ohnehin genügend Leistung für ordentliches und professionelles Recording. Der Audio & Recording Bereich ist übrigens klassisch von Intel besetzt, AMD ist hier nur selten zu finden. Die Unterstützung vieler Sequenzer ist zwar auch mit AMD besser geworden, Intel ist aber noch meist die bevorzugte Wahl.


Fazit
Sie sehen also, es ist nicht gerade einfach ein perfektes System zum Recorden, Mischen und Mastern zu finden oder zu bauen. Wir haben dies deshalb schon für Sie gemacht, bei diawo.de finde Sie ideale Audio-PC Systeme zu fairen Preisen. In jedem dieser PCs steckt unsere komplette Erfahrung, die wir über die Jahre gemacht haben. Gemeinsam mit vielen Produzenten und Homerecordern, haben wir diese Systeme immer weiter perfektioniert.